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Audioguide-Software für Museen

Journey Pal ist eine Audioguide-Software, mit der Museen mehrsprachige Besucherführungen über QR-Codes veröffentlichen können. Besucher hören oder lesen die Inhalte auf dem eigenen Smartphone, ohne eine App herunterzuladen. Das Museumsteam verwaltet Inhalte, Sprachen, Zugang und Nutzungsdaten, ohne einen Bestand an Leihgeräten unterhalten zu müssen.

Worauf Sie bei einem tatsächlich eingesetzten Museumsführer achten sollten

Vergleichen Sie nicht nur, wie sich ein Guide abspielen lässt, sondern auch, wie Besucher auf ihn aufmerksam gemacht werden. Das Beispiel des New Zealand Rugby Museum zeigt den kostenpflichtigen Zugang zum Guide auf dem Smartphone der Besucher. Der Artikel über Shantytown beschreibt kostenlosen Zugang und die Nutzung der englischen Audiofassung. Die Beispiele veranschaulichen verschiedene Zugangsmodelle; sie erlauben keine Prognose zu Verkäufen oder Nutzungszahlen für ein anderes Haus.

Der Verzeichniseintrag des Kaikoura Museum enthält Fotos der Audioguide-Beschilderung und eines QR-Codes neben einem Ausstellungsstück. Nutzen Sie diese Beispiele, um zu planen, wo Besucher Ihren Guide entdecken sollen, und testen Sie den Weg von dort aus auf Ihrem eigenen Smartphone.

Beispiel des kostenpflichtigen Guides im New Zealand Rugby Museum ansehenMehr über die Nutzung der englischen Audiofassung in Shantytown lesenFotos der Installation im Kaikoura Museum ansehen

Die Audioguide-Software von Journey Pal im Überblick

Journey Pal vereint den Besucherführer und die Inhaltsverwaltung des Museums in einer browserbasierten Plattform. Ein Museum kann einen kurzen Rundgang zu ausgewählten Highlights oder eine größere Sammlung veröffentlichen, alle vorbereiteten Sprachen über denselben QR-Code anbieten und den Guide aktualisieren, ohne den gedruckten Zugangspunkt auszutauschen.

Die Software wird bereits in sieben Museen und Kulturstätten in Neuseeland eingesetzt, darunter New Zealand Rugby Museum, Bill Richardson Transport World, Lakes District Museum, Kaikoura Museum und Buried Village of Te Wairoa. Anhand dieser tatsächlich genutzten Installationen können Museumsteams konkrete Beispiele prüfen, statt sich nur auf eine Vorführung des Anbieters zu verlassen.

  • Zugang per QR-Code auf dem eigenen Smartphone der Besucher, ohne App-Download oder Benutzerkonto

  • Ausstellungstexte und Audioinhalte in bis zu 35 unterstützten Sprachen

  • Inhalte und Sprachen aktualisieren, ohne einen bestehenden QR-Code neu zu drucken

  • Kostenloser oder kostenpflichtiger Zugang zum Guide, vom Museum festgelegt

  • Anonyme Nutzungsdaten zu Stationen und gewählten Besuchersprachen

Was die Software tatsächlich leistet

Im Kern erfüllt ein Audioguide-System vier Aufgaben: Es speichert Ihre Stationen und deren Audioinhalte, bestimmt die Version für den jeweiligen Besucher, stellt sie ihm zur Verfügung und ermöglicht es Ihnen, all das zu ändern, ohne von vorn anfangen zu müssen.

Museen bewerten oft vor allem die dritte Aufgabe, weil die Bereitstellung unmittelbar sichtbar ist. Die vierte entscheidet darüber, ob der Guide in drei Jahren noch korrekt ist. Wenn die Menschen, die die Sammlung kennen, ihn nicht selbst bearbeiten können, veraltet er, sobald sich eine Zuschreibung ändert oder eine Ausstellung umzieht.

Die ersten beiden Aufgaben werden bei mehreren Sprachen besonders wichtig. Acht Versionen von vierzig Stationen zu verwalten und einen japanischen Besucher zuverlässig zur japanischen Version zu führen, ist eher eine Frage der Inhaltsverwaltung als der Audiotechnik.

Auf welche Funktionen es ankommt

Die meisten Funktionslisten sind länger als nötig. Diese Punkte machen im tatsächlichen Ausstellungsbetrieb einen Unterschied:

  • Inhalte, die Ihr eigenes Team bearbeiten kann, ohne für jede Formulierungsänderung den Anbieter einzuschalten

  • Mehrere Sprachen pro Station, wobei Besucher automatisch zur passenden Version gelangen

  • Bereitstellung auf dem eigenen Smartphone der Besucher, das sie ohnehin dabeihaben

  • Stationen hinzufügen oder entfernen, ohne etwas neu drucken oder ausgeben zu müssen

  • Nutzungsdaten, die zeigen, welche Stationen und Sprachen Besucher tatsächlich auswählen

  • Eine Entscheidung über kostenlosen oder kostenpflichtigen Zugang, die Sie später ändern können

  • Transkripte zum Audio: für Besucher, die Audio nicht nutzen können, und für Suchmaschinen

Die Art der Bereitstellung bestimmt fast alle Kosten

Zwei Systeme mit den gleichen Funktionen können sich bei den Betriebskosten stark unterscheiden. Fast immer liegt der Unterschied bei den Geräten.

Bei einem System mit Leihgeräten fallen Anschaffung, Laden, Reinigung, Reparaturen und Verluste an. Hinzu kommt die Arbeitszeit für Ausgabe und Rücknahme. Diese letzte Aufgabe belastet den Empfang jeden Tag. An Tagen mit besonders vielen Besuchern begrenzt außerdem die Zahl der vorhandenen Geräte die mögliche Nutzung.

Ein System, das auf dem eigenen Smartphone der Besucher läuft, beseitigt diesen Kostenpunkt vollständig. Übrig bleiben vor allem die überwiegend einmaligen Kosten für Inhalte sowie Schilder, die jeweils nur wenige Dollar kosten. Deshalb kann heute auch ein kleines Museum einen mehrsprachigen Guide anbieten, der vor zehn Jahren unerschwinglich gewesen wäre.

Fragen Sie einen Anbieter nicht nur nach den jährlichen Plattformkosten. Fragen Sie auch, was eine Änderung kostet und welche Kosten am besucherstärksten Tag entstehen.

Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten

Mit diesen Fragen erkennen Sie den Unterschied zwischen einem System, das in der Vorführung gut aussieht, und einem, das im dritten Jahr noch funktioniert:

  • Wer bearbeitet die Inhalte nach dem Start: wir oder Sie? Was kostet eine Änderung?

  • Was geschieht, wenn wir eine neunte Sprache hinzufügen: Brauchen wir einen neuen Vertrag oder nur neue Inhalte?

  • Welche Version erhält ein Besucher, dessen Smartphone auf eine Sprache eingestellt ist, die wir nicht veröffentlicht haben?

  • Welche Rechte an den Inhalten behalten wir, wenn wir den Anbieter wechseln, und können wir Audiodateien und Sprechertexte exportieren?

  • Wie verhält sich der Guide bei schwacher Verbindung in einem Steingebäude?

  • Können wir Nutzungsdaten für einzelne Stationen sehen oder nur Gesamtzahlen?

Was zu einem kleinen Museum passt

Kleine und mittelgroße Museen sind mit Systemen für nationale Einrichtungen oft schlecht bedient. Solche Systeme setzen ein eigenes Digitalteam und einen umfangreichen Beschaffungsprozess voraus. Ein kleineres Haus braucht etwas anderes: keine Leihgeräte, die betreut werden müssen, keine zusätzlich eingestellte Fachkraft, Inhalte, die eine Sammlungskuratorin oder ein Sammlungskurator neben anderen Aufgaben bearbeiten kann, und die Möglichkeit, mit zehn Stationen statt mit der ganzen Sammlung zu beginnen.

Ebenso wichtig ist eine ehrliche Einschätzung dessen, was ein kleines Museum nicht braucht. Ortung in Innenräumen, Augmented Reality und aufwendig verzweigte Erzählungen wirken in einer Demo eindrucksvoll, sind für ein Team aus zwei Personen aber selten dauerhaft zu betreiben. Ein präziser, mehrsprachiger und leicht zu aktualisierender Guide wird mehr leisten als ein umfangreicheres System, für dessen Pflege niemand Zeit hat.

So prüfen Sie die Software vor Ihrer Entscheidung

Testen Sie den Weg, den Besucher in der Ausstellung tatsächlich gehen. Öffnen Sie den Guide auf einem gewöhnlichen Smartphone über das Mobilfunknetz, wechseln Sie die Sprache, spielen Sie eine Station ab, lesen Sie das Transkript und gehen Sie zum nächsten Objekt. Bitten Sie danach eine Person aus dem Team, die nicht an der Einrichtung beteiligt war, eine kleine Inhaltsänderung vorzunehmen. Diese beiden Tests zeigen mehr als eine Präsentation des Verwaltungsbereichs.

Auch Belege des Anbieters sind wichtig. Suchen Sie nach namentlich genannten Museumskunden, öffentlich zugänglichen Beispielen für Besucher, Fotos von Installationen und einer klaren Erklärung, was das Museumsteam nach dem Start selbst steuern kann. Journey Pal veröffentlicht sein Museumsverzeichnis und eine Live-Demo für Besucher, sodass Sie diese Punkte schon vor einem Verkaufsgespräch prüfen können.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Audioguide-Software für Museen?

Sie ist das System, das die Vermittlungsinhalte eines Museums speichert, jedem Besucher die passende Sprachversion bereitstellt, sie auf einem Leihgerät oder dem eigenen Smartphone ausgibt und dem Team ermöglicht, die Inhalte später ohne Neuaufbau des Guides zu aktualisieren.

Brauchen wir spezielle Geräte für einen Audioguide?

Heute nicht mehr. Browserbasierte Systeme laufen auf dem Smartphone, das Besucher bereits dabeihaben, und werden über einen QR-Code geöffnet. Damit entfallen Anschaffung, Laden, Reinigung sowie die Ausgabe am Empfang als laufende Kosten.

Kann unser eigenes Team die Inhalte aktualisieren?

Bei manchen Systemen ja, bei anderen muss jede Änderung beim Anbieter beauftragt werden. Klären Sie das vor Vertragsabschluss, denn Inhalte ändern sich häufig und die Kostenunterschiede summieren sich über die Jahre.

Wie viele Sprachen sollte die Software unterstützen?

Die Unterstützung vieler Sprachen ist hilfreich. Wie viele davon Sie veröffentlichen, ist jedoch eine Frage der Inhalte und nicht nur der Software. Beginnen Sie mit der Sprache vor Ort und ergänzen Sie Übersetzungen dort, wo Besucherzahlen und verfügbare Personen für die Prüfung sie rechtfertigen.

Eignet sich Audioguide-Software auch für Sonderausstellungen?

Ja. Mit browserbasierter Software können Sie eine Sonderausstellung als eigenen Guide oder Rundgang veröffentlichen und die Inhalte später aktualisieren, archivieren oder ersetzen, ohne eine weitere App oder separate Leihgeräte zu benötigen.

Können Besucher Journey Pal ausprobieren, bevor sich ein Museum entscheidet?

Ja. Journey Pal bietet eine öffentliche Besucher-Demo, die sich im Smartphone-Browser öffnen lässt. Museumsteams können damit Audiowiedergabe, Ausstellungstexte und Navigation testen, ohne ein Konto anzulegen oder eine App zu installieren.

Machen Sie es Ihren Besuchern leichter

Journey Pal hilft Museen, Kulturstätten, Zoos und Attraktionen, Audioguides und Übersetzungen per QR-Code ohne App-Download anzubieten.

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